Gedicht des Monats März 2026
Antonia Bartels
zwischen den jahren
es nach hause schaffen
aus dem hastig geernteten gestern
und dem notdürftig gesäten morgen
sich nicht scheren
um urteile die aus dem neulich wuchern
erwartungen die am horizont die zähne fletschen
und das firnament an dem die kalten ängste glitzern
ungläubig in leere stunden sinken
wie in kissen aus samt und brokat
sich in verschenkter zeit wohlig räkeln
die dehnt sich geschmeidig
und vergibt gnädig was war
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