Aktuelles

Hier finden sich zurzeit Informationen zu den folgenden Themen:
Ausblick auf Herbst 2022: „Experiment HEIMAT“ kommt nach Enger zurück [geändert am 20.10.2021]
„Europa und der Stier“ – Online-Lesung und Buch [geändert am 14.06. 2021]
„Ukraine – Ansichtssachen“ – Online-Lesung und Buch [neu am 30.05.2021]
HEIMAT: Experiment gelungen? – EINLADUNG zu einem Photographie-Literatur-Projekt [geändert am 15.10.2021]

letzte Aktualisierung: 20.10.2021
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Ausblick auf Herbst 2022: „Experiment HEIMAT“ kommt nach Enger zurück

Vom 19. bis zum 24. Juni 2021 machte das Literatur- und Photographie-Projekt „Experiment HEIMAT“ Station in Enger.
Die Schriftstellerin Lütfiye Güzel und die Photographin Loredana Nemes näherten sich mit künstlerischen Mitteln der Widukindstadt Enger als „HEIMAT-Ort“. Dafür führten sie u.a. Gespräche mit Einzelpersonen und verschiedenen Gruppen. Außerdem gab es ein vielfältiges Begleitprogramm. Informationen und Eindrücke hierzu gibt es unter Vergangenes.
Die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung werden gemeinsam mit denen der Autor/inn/en und Photograph/inn/en, die die anderen acht westfälischen „HEIMAT-Orte“ besucht haben, 2022 in einem Text-Photo-Band veröffentlicht und ab Frühjahr 2022 als Wanderausstellung gezeigt.
Diese Ausstellung wird in Enger vom 16. Oktober bis zum 13. November 2022 in der Galerie im Gerbereimuseum zu sehen sein. Ein Begleitprogramm ist weitestgehend geplant und steht zum Download zur Verfügung [D].

Das Projekt erhält eine lokale Ergänzung durch das Literatur-Photographie-Projekt „HEIMAT: Experiment gelungen?“ (siehe unten).

„Experiment HEIMAT“ist ein Projekt des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V. (WLB) in Kooperation mit Bochum Marketing, dem Literaturbüro OWL, der Stadt Dortmund, der Stadt Enger, den LWL-Industriemuseen Henrichshütte Hattingen und Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, dem Kreis Coesfeld, der Stadt Schmallenberg und der Kreisstadt Unna sowie zahlreichen weiteren Vereinen, Einrichtungen und Initiativen in Westfalen. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW und begleitet vom Westfälischen Heimatbund. Künstlerische Beratung und Kuratierung: Peter Bialobrzeski.
Ausführliche Informationen gibt es auf der Projekt-Website. Dort sind außerdem im „HEIMAT-Journal“ein kurzes Video, Fotoimpressionen und ein Kurzbericht der wissenschaftlichen Projektbegleitung über Enger zu finden.

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„Europa und der Stier“ – Online-Lesung und Buch

Im Rahmen des vom Netzwerk literaturland westfalen [lila we:] organisierten Festivals „europa:westfalen“ zeigte die Galerie im Gerbereimuseum in Enger die Ausstellung „Alexander Kapitanowski, Rumpelstilzchen-Literaturprojekt und Gäste: Europa und der Stier“.
39 Autor/inn/en aus Deutschland, England und Russland hatten sich schreibend mit dem Bilderzyklus von Alexander Kapitanowski auseinandergesetzt. Die 33 Zeichnungen sind ein Versuch, einen altgriechischen Mythos zu befragen, neu zu definieren und zu transformieren – das heutige Europa durch die Antike zu lesen.
Die im Rahmen des Festivalprogramms geplante Lesung musste coronabedingt als Online-Angebot realisiert werden. Sie ist auf dem YouTube-Kanal des Rumpelstilzchen-Literaturprojekts abrufbar:

Alle Bilder von Alexander Kapitanowski und alle zu seinen Bildern entstandenen Texte sind als Buch zum Preis von 18 Euro im stationären und im Online-Buchhandel erhältlich: Hellwig, Michael (Hrsg.): Alexander Kapitanowski: Europa und der Stier. Bild-Text-Dialoge. Rumpelstilzchen-Literaturprojekt, Enger 2021(BoD, Norderstedt 2021). ISBN 978-3-752-672596.

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„Ukraine – Ansichtssachen“ – Online-Lesung und Buch

Unter dem Titel „Ukraine – Ansichtssachen“ hat der Maler Thorsten Böckmann drei Bilderzyklen geschaffen. Sie sollen den Blick an den östlichen Rand Europas lenken. Seit 2014 reisten Thorsten Böckmann und sein Frau, die Autorin Petra Bobbenkamp, mehrfach in die Ukraine. In dieser Zeit entstanden die „Ansichtssachen“, die nicht die Realität vor Ort darstellen, sondern persönliche Eindrücke widerspiegeln. Im Fokus stehen die ukrainische Hauptstadt Kiew und Tschernobyl.
In Kooperation mit dem Rumpelstilzchen-Literaturprojekt wurden Autorinnen und Autoren eingeladen, sich von Thorsten Böckmanns Bildern inspirieren zu lassen. Bilder und ausgewählte Texte wurden zunächst als Teil des vom Netzwerk literaturland westfalen [lila we:] organisierten Festivals „europa:westfalen“ in einer Ausstellung in der Galerie im Gerbereimuseum in Enger miteinander in Beziehung gesetzt.
Die im Rahmen des Festivalprogramms geplante Lesung musste coronabedingt als Online-Angebot realisiert werden. Sie ist auf dem YouTube-Kanal des Rumpelstilzchen-Literaturprojekts abrufbar:

Alle Bilder von Thorsten Böckmann und alle zu seinen Bildern entstandenen Texte sind als Buch zum Preis von 18 Euro im stationären und im Online-Buchhandel erhältlich: Hellwig, Michael (Hrsg.): Thorsten Böckmann: Ukraine – Ansichtssachen. Bild-Text-Dialoge. Rumpelstilzchen-Literaturprojekt, Enger 2021 (BoD, Norderstedt 2021). ISBN 9-783-7526-2526-4.
Die Presse berichtete über Lesung und Buch [P].


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HEIMAT: Experiment gelungen?
EINLADUNG zu einem Photographie-Literatur-Projekt

© Siegfried Baron, Hiddenhausen

Im Rahmen des vom Westfälischen Literaturbüro in Unna organisierten westfalenweiten Projekts Experiment HEIMAT, in das auch die Widukindstadt Enger als HEIMAT-Ort eingebunden ist, organisiert das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt in Kooperation mit dem Engeraner Haus der Kulturen und dem Widukind-Museum sowie dem Photographen Siegfried Baron unter dem Motto HEIMAT: Experiment gelungen? ein Photographie- und Schreibprojekt für interessierte Schreibende aller Altersgruppen aus dem Wittekindsland, egal ob Deutsch ihre Muttersprache ist oder nicht. Eingeladen sind aber auch Menschen mit „Migrationshintergrund Enger, Wittekindsland“, die nicht mehr in der Region leben.

Ist Heimat ein Begriff, mit dem wir heute noch etwas anfangen können? Oder wieder?
Wenn ja: Wo ist Heimat, und was macht sie aus?
Was bedeutet Heimat für die Lebensplanung?: Bleibe ich? Ziehe ich weiter?
Kann ich Heimat mitnehmen?
Wie bin ich dorthin gekommen, wo ich lebe? Wann und warum? Und ist dort (jetzt) Heimat?
Diese und andere Fragen stellen (sich) für die Veranstalter/innen. Und sie suchen Antworten in Form von Gedichten oder Geschichten.

Anregungen für die schreibende Auseinandersetzung mit dem Thema bieten Photographien von Siegfried Baron, der damit seine Sicht auf die „Heimat“-Region ins Bild gesetzt hat. Geschrieben werden kann aber auch ohne Bezug darauf. Umgekehrt hat Siegfried Baron angeboten, zu eingereichten Textbeiträgen zu photographieren.

Siegfried Barons Photographien sollen „nur“ Anregungen zum Schreiben eigener Gedichte und Geschichten sein, also bitte keine „Bildbeschreibungen“, aber auch keine vordergründigen politischen Statements.

Photographien und ausgewählte Texte werden in einer Ausstellung im Haus der Kulturen miteinander in Beziehung gesetzt.
Die Realisierung der Ausstellung wird von der Sparkasse Herford gefördert.

Außerdem ist die Herausgabe eines Buches mit den Photographien und Texten geplant.
Die Ausstellung am Sonntag, 16.10.2022, 11.30 Uhr, eröffnet und bis zum 13.11.2022 laufen. Am Freitag, 21. Oktober 2022, 19.30 Uhr, findet im Haus der Kulturen eine Lesung mit Buchpräsentation statt. Beide Veranstaltungen laufen parallel zu der Wanderausstellung „Experiment HEIMAT“ in der Galerie im Gerbereimuseum in Enger, die Ergebnisse des westfalenweiten Projekts zeigt.

Für interessierte Autorinnen und Autoren sind die Photographien von Siegfried Baron hier zum Download verlinkt:

© Siegfried Baron, Hiddenhausen

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Texte müssen als E-Mail-Anhang (docx-, txt- oder odt-Datei) bis zum 31.01.2022 über die E-Mail-Adresse experimentheimat.enger[at]t-online.de und mit dem Betreff „Heimat: Experiment gelungen?“ eingereicht werden. Es dürfen mehrere Beiträge (Lyrik oder Kurzprosa) eingereicht werden. Die einzelnen Texte sollten für die Texttafeln in der Ausstellung (bei 17-Punkt-Schrift, Arial) auf eine DIN-A-4-Seite passen.
Es dürfen auch längere Texte eingereicht werden, aber die könnten dann bestenfalls in das geplante Buch aufgenommen werden.
Autorinnen und Autoren mit nicht-deutscher Muttersprache dürfen ihre Beiträge in ihrer Muttersprache einreichen, müssen dann aber eine Übersetzung mitschicken. Wenn die Texte in die Veröffentlichung aufgenommen werden, werden sie in beiden Sprachen gedruckt.
Soweit die einzelnen Beiträge einen konkreten Bezug zu einem der Bilder haben, sollte der genannt werden, um die Zuordnung zu ermöglichen/erleichtern.
Außerdem benötigt werden Kurzbiographien und Adressen, an die gegebenenfalls die Gratis-Belegexemplare versendet werden können.
Ein Buch kann nur herausgegeben werden, wenn genug geeignete Texte eingereicht werden.
Durch die Beteiligung an dem Projekt entsteht kein Anspruch auf Aufnahme eines Textes in die Ausstellung oder das Buch. Die Entscheidung treffen die Herausgeber.

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Experiment HEIMAT ist ein Projekt des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V. (WLB) in Kooperation mit Bochum Marketing, dem Literaturbüro OWL, der Stadt Dortmund, der Stadt Enger, den LWL-Industriemuseen Henrichshütte Hattingen und Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, dem Kreis Coesfeld, der Stadt Schmallenberg und der Kreisstadt Unna sowie zahlreichen weiteren Vereinen, Einrichtungen und Initiativen in Westfalen. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW und begleitet vom Westfälischen Heimatbund. Künstlerische Beratung und Kuratierung: Peter Bialobrzeski.

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